Sitzungsberichte

22. 5. 2018
Betreutes Wohnen auf dem Molkereiareal

Betreutes Wohnen auf dem Molkereiareal

Ungefähr vor einem Jahr wurde in einer Sitzung des Gemeinderats die Planungen für das Molkereiareal von Herrn Heinz Neumann von der Firma Project – invest GmbH vorgestellt. Hinter dem Gebäude der Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am See eG soll auf dem freien Gelände ein dreigeschossiges Bauwerk in moderner Architektur entstehen. Vorgesehen sind hier der Betrieb einer Tagespflegeeinrichtung im Erdgeschoss durch den Saarländischen Schwesternverband und 16 seniorengerechten Wohnungen in den Obergeschossen, die dann individuell abrufbaren Dienstleistungen nach Bedarf in Anspruch nehmen können. Diese Unterstützungen können gleich oder auch in absehbarer Zeit nach Einzug gebucht werden. Außerdem sollen weiter Penthouse-Wohnungen entstehen. Nun haben sich die damals vorgestellten Pläne etwas geändert – deshalb war es Herrn Neumann wichtig, diese aktualisierten Ideen dem Gemeinderat vorzustellen. Anhand einer PC-Präsentation erläuterte er, dass entgegen der ersten Vorstellung der große Verbindungsbau in der Mitte der zwei Gebäude nicht so groß ausfallen und zudem die Bewohner „trockenen Fußes“ in ihre Wohnungen führen soll. In der ersten Planung war angedacht, im Dachgeschoss des Gebäudes über einen Gang durchs Freie zu den Penthouse-Wohnungen zu gelangen. Auch wirtschaftliche Aspekte haben bei dieser Entscheidung mitgespielt, die immer weiter steigenden Baukosten und auch die Vermarktung der relativ großen Penthouse-Wohnungen sprach Herr Neumann hier an. Nach intensiven Verhandlung mit dem Saarländischen Schwesternverband ist nun im Zeitplan vorgesehen bald den Bauantrag zu stellen. Die zeitlichen Verzögerungen erklärte Herr Neumann mit derzeitig vielen laufenden, ähnlichen Projekten. Die Gefahr, ein solches Vorhaben könnte eventuell doch nicht zustande kommen sieht Herr Neumann auf Nachfrage aus dem Gemeinderat nicht. Einige Dinge seien allerdings noch zu klären, unter anderem z.B. wie später einmal die Eigentumsverhältnisse sein werden, also ob der Saarländische Schwesternverband das Gebäude im Ganzen übernimmt oder die Wohnungen am freien Markt angeboten werden. Hierzu konnte noch keine konkrete Aussage getroffen werden. Nach ein paar Fragen aus den Reihen des Gemeinderats wurde diesen vorgestellten, leicht abgeänderten Planungen zugestimmt.