Sitzungsberichte

17. 12. 2017

Corporate Design der Stadt Schrozberg

Zu Gast in der vergangenen Sitzung des Schrozberger Gemeinderats war Dietmar Breuninger von der Werbeagentur BR CONCEPT, welcher bereits seit 17 Jahren für die Stadt Schrozberg tätig ist. Er war in die Sitzung eingeladen worden, um ein neues Logo oder auch „Corporate Design“ für die Stadt Schrozberg zu präsentieren und vorzustellen. Die Medienlandschaft hat sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert. Das visuelle Erscheinungsbild muss unter ganz neuen Gesichtspunkten betrachtet werden. Wichtig ist hier heutzutage eine gleichzeitig optimale Darstellung für Smartphones, Tablets usw. Mit dem bisherigen Slogan der Stadt Schrozberg „Schrozberg zieht an“ ist eine Präsentation in den neuen Medien nach Aussage von Dietmar Breuninger nicht möglich. Einige weitere Anzeichen für die richtige Zeit eines Wechsels erläuterte der Werbefachmann in seinem Vortrag, wie z.B. ob der bisherige Slogan noch zeitgemäß ist, aber auch die Logos der Nachbargemeinden, welche vielleicht bereits mit modernen Logos für sich werben. Viele Überlegungen brachten Dietmar Breuninger dann zur Kornblume, die sowohl im Schrozberger Wappen gezeigt wird, aber auch die Verbundenheit mit der Natur und der Landwirtschaft darstellen soll. Auch die wichtigen sechs Teilorte wollte er mit einbeziehen. Für ihn ein weiteres Erkennungsmerkmal der Stadt Schrozberg sind die Türme. Aus all diesen Ideen entstand eine Kornblume mit sieben „Blütenblättern“ die Schrozberg und seine Teilorte darstellt. Das mittlere und größte Blütenblatt symbolisiert gleichzeitig die Türme im Stadtgebiet, aber auch den Mutterort Schrozberg – welcher „beschützend“ über den Ortsteilen steht. Ein blauer Kreis symbolisiert den Zusammenhalt in der Stadt. Nachdem die Gemeinderäte kurz das vorgestellte Logo auf sich hatten wirken lassen, begann eine ausgiebige Diskussion innerhalb des Gremiums. Diskutiert wurde in allen Fraktionen über die Notwendigkeit eines solchen „Corporate Design“, über die damit verbundenen Kosten und über die Ausgestaltung. Z.B. konnten sich einige Gemeinderäte mit der Idee der Türme nicht identifizieren. Andere Aussagen des Gremiums gingen in die Richtung, gerne schon vorab in die Überlegungen und Planung einbezogen zu werden oder auch die Vorstellung und Präsentation weiterer Varianten. Am Ende einigte man sich darauf, in dieser Sitzung keinen Beschluss zu fassen und dafür in einer der nächsten Sitzungen über die Notwendigkeit und die weitere Vorgehensweise zu sprechen.